Was ist Testosteron, was macht es im Mann – Normale und zu niedrige Werte

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Testosteron ist das wohl bekannteste Sexualhormon, welches auch Laien ein Begriff ist. Auch die Tatsache, dass das Androgen beim Mann eine bedeutsame Wirkweise inne hat, ist verbreitet. Auch wenn das Hormon im weiblichen Körper vorkommt, ist sein Name ein Kunstwort aus Hoden und Steroid.

Was ist Testosteron? Eine kurze Definition

Was macht Testosteron aber und welche Vorgänge bewirkt es im männlichen Organismus? Testosteron ist ein Sexualhormon. Es wird beim Mann vorwiegend unter Einfluss vom Luteinisierenden Hormon im Hoden synthetisiert. Dabei besteht das Testosteron bis zu 60% aus bioaktivem Albumin- und SHGB-gebundenem Testosteron.

Testosteron – was es bewirkt und warum es unabdingbar ist

Hypothalamus und Hypophyse sind vor allem für die Regulierung der Synthese da. Hierfür wird das Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH) freigesetzt. Dieses regt unweigerlich im Hypophysenvorderlappen die Ausschüttung des LH an. Anschließend findet die Testosteronsynthese in den Leydig’schen Zellen statt. Dieser Vorgang erfolgt mittels schrittweiser enzymatischer Umwandlung von Cholesterin. Testosteron sorgt für die Ausbildung sekundärer Geschlechtsorgange (männlicher Phänotyp). Es ist zuständig für die Spermienproduktion, unterstützt die Bildung von adäquater und nachhaltiger Muskelmasse und sinnvollen Fettspeichern. Über die Sertoli-Zellen gelangt es in Samenkanälchen. Es bringt dort die Entwicklung von Spermatiden zu zeugungsreifen Spermien voran.

Testosteronwerte bei Männern – was ist ideal und was bedeuten die Ziffern?

Aufgrund seiner ausgeprägten Wirkung auf den männlichen Körper und das Verhalten des Betroffenen sind Richtwerte bedeutend. Welche Auswirkungen hat zu wenig Testosteron bei Männern, was bedeutet ein Testosteron-Überschuss und ändern sich Testosteron-Werte im Alter? Die zweckmäßige Analyse des Hormonhaushaltes sollte beim Mann in den frühen Morgenstunden geschehen, da der Ergebniswert hier einer circadianen Rhythmik folgt. Als Normwerte gelten bei Männern Ziffern zwischen 3,5 bis 11,5 ng/ml (12–40 nmol/l). Männer mit erhöhten Werten neigen zu Aggressivität, dissozialem, egozentrischen Verhalten sowie verringerter Empathie. Bei Vorliegen einer hormonalen Unterfunktion der Hoden hingegen kommt es zum Krankheitsbild des Hypogonadismus.

Testosteronmangel – welche Auswirkungen ein zu niedriger Testosteronwert haben kann

Das kontinuierliche Absinken des Testosteronspiegel mit zunehmendem Alter, der altersassoziierte Hypogonadismus, ist ein normaler Vorgang des Hormonhaushalts. Eine Behandlungs- oder Therapieindikation liegt lediglich vor, sofern weitere eingriffserforderliche Einschränkungen entstehen. Ist der Testosteron-Spiegel zu niedrig, kann er Erektionsprobleme und weitere Beschwerden hervorrufen.

Hierzu gehören im Bezug auf das Sexualleben zwei Arten von Sexualstörungen: der Verlust der Libido sowie die Erektile Dysfunktion. Das unzureichende Testosteronlevel wirkt zudem auf Muskeln und Muskelkraft. Zudem führt der Mangel zu:

  • Körperfettsteigerung (insbesondere hartnäckigem Bauchfett)
  • Knochenmineraldichteminderung
  • Osteoporose
  • Depressiven Episoden
  • Ermüdungserscheinungen
  • gestörter Virilisierung

Einwirkungen auf den Testosteronhaushalt – Behandlungsmöglichkeiten und Erfolgsaussichten

Sportler haben schon längst die Wirkung des Steroidhormons zur Steigerung der Leistungsfähigkeit entdeckt. Als Dopingmittel nutzen sie Testosteron um Kraft- und Ausdauer zu steigern. Langjährige Erfahrungen, Selbsttests und Analysen haben gezeigt, dass das Vorher-Nachher nicht immer ein positives ist. Besonders Bodybuilder beklagen urologische Probleme nach dem Gebrauch von Testosteronpräparaten zur Beschleunigung des Muskelaufbaus. Beim dem Wunsch danach, sein körpereigenes Testosteron zu steigern, haben Männer mit deutlichem Bauchfett die Erfahrung gemacht, dass Testosteron schwer angehoben werden kann. Der korrekte Umgang mit dem Mangel liegt daher in einer medizinisch durchgeführten Testosteronersatztherapie. Diese ist möglich in Form von:

  • Monats-Spritzen
  • Hautgel
  • Skrotalpflaster
  • Implantat
  • Applikator
  • 3-Monats-Spritze

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Um die Männergesundheit jedoch längerfristig optimal zu gestalten, sind auch natürliche Verfahren eine Option. Die wohl beste Möglichkeit hier liegt in der schönsten Nebensache der Welt: Sex. Mehr Sex – mehr Testosteron, diese Gleichung geht auf. Der männliche Testosteronspiegel sinkt auf ein Minimum ca. eine Woche nach der letzten Ejakulation. Wollen Sie dies vermeiden, sollten Sie auf regelmäßigen Sex Wert legen.