Was ist eine Erektile Dysfunktion: Ursachen, Symptome und Tests beim Mann

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Zahlreiche Männer suchen bei Wiki und im Beratungs-Forum Infos zur Erektilen Dysfunktion. Schnell kommen Schlagworte wie Viagra, Sildenafil oder Kamagra auf. Erfahrungsberichte anderer Betroffener mit 20, mit 25 oder mit 30 Jahren zeugen davon, dass diese selbst bei jungen Männern auftritt. Auch mit 50 Jahren sind viele Männer in ihrer sexuellen Kraft gedämpft, was bedeutet, dass es im Alter beim Mann nur einer von vielen Faktoren der Erektilen Dysfunktion ist. Aber was genau ist eine Erektile Dysfunktion? In einer Partnerschaft und bei bestehendem Kinderwunsch kann die Erektile Dysfunktion für Problemschaupläzte sorgen, ohne dass eine Impotentia generadni (sog. Zeugungsunfähigkeit, Infertilität oder Sterilität) vorliegt. Hinreichende Fach-Diagnostik durch einen Mediziner ist daher anzuraten.

Was ist eine Erektile Dysfunktion beim Mann? Anzeichen und Symptome

Laut Definitionserklärung liegt eine Erektile Dysfunktion, sofern es dem Mann über einen längeren Zeitraum und unter mehrmaligen Bemühungsversuchen während des Verkehrs nicht gelingt, eine ausreichende Erektion des Penis zu erlangen oder beizubehalten. Die Sexuallebensführung ist daher nicht nur kurzfristig gestört. Die Gliedschlaffheit erstreckt sich auf Masturbationsvorgänge und nächtliche Spontanerektionen. Betroffene versuchen durch Pornos, Stimulationswerkzeug und Masturbationshilfen neue Erregungsdynamik herbeizuführen.

Organische Ursachen für die Erektile Dysfunktion

Diverse Ursachen und Gründe kommen für die plötzliche oder vorübergehende Erektionsstörung beim Mann als Ursachen und Symptome in Frage. Oft liegen dieser Lendenschwäche organische Ursachen zu Grunde. Eine ausschlaggebende Rolle nimmt das Alter des Mannes ein. Ab welchem Alter Männer besonders betroffen sind hängt vom Lebensstil ab. Bei jungen Männern liegt die Ursache größtenteils in bestehenden Vorerkrankungen.

Hierzu gehören:

  • Kollagen- und Testosteronmangel
  • Durchblutungsstörungen
  • ein schwacher Beckenboden
  • Mangel an glatten Muskelzellen im Schwellkörper
  • vaskuläre Gefäßleiden
  • niedriger Blutdruck
  • koronare Herzprobleme (sog. Herzschwäche)
  • Fettstoffwechselstörungen
  • benigne Prostatahyperplasie (gutartige Prostatavergrößerung)

Weitere Ursachen können Radikaloperationen nach einem Leistenbruch und Rückenmarksverletzungen sein. Begünstigend wirkt sich das Körpergewicht des Mannes aus, sowie Alkohol- und Drogenmissbrauch. Adipositas wirkt sich stark negativ aus. Der durch Zucker entstehende Diabetes ist eine Ursache für nachlassende sexuelle Manneskraft. Auch der Einsatz von Blutdrucksenkern bleibt aufgrund ihrer wassertreibenden Wirkung nicht folgenlos.

Parkinson und Impotenz

Auch schwere Dauererkrankungen oder ein Schlaganfall können zur sog. Impotentia coeundi führen. Statistisch erwiesen ist, dass bei vorliegender Parkinsonerkrankung (Schüttellähmung) ca. 50% der männlichen Patienten Erektionsprobleme aufweisen. Häufig betroffen sind Männer unter 50 Jahren. Die therapiebegleitenden Parkinsonmedikamente und der seelische Leidensdruck stehen im Verdacht, die Erektionsstörung zu verursachen. Anticholinergika, MAO-B-Hemmer und die Medikation für Begleiterkrankungen, z.B. β-Rezeptoren-Blocker und Antidepressiva, können den Sexualtrieb mindern. Doch auch körperliche Einschränkung wie Dyskinesien, Blasenfunktionsausfälle, Rigor, Tremor, Sprachstörungen und auftretende Unbeweglichkeit behindern die Sexualfunktion bei Parkinson-Patienten. Zudem lässt das typische „Maskengesicht“ Erkrankte lust- und gefühllos wirken.

Psychische Ursachen und Symptome einer Erektionsstörung

Oft treten zu organischen Ursachen psychische hinzu. Versagensängste, Stress und Probleme in der Partnerschaft sind Hauptbelastungskriterien. Leidet die Psyche, leidet die Potenz mit. Häufig erleben Patienten mit Erektiler Dysfunktion eine Depression, welche Folge langandauernder Potenzprobleme ist.

Erektile Dysfunktion – Test und Behandlung

Diverse Tipps und Mittel gegen die Sexualstörung sind bekannt. Wenn Sie vermuten, die Erektionsstörung könnte z.B. durch Stressvorkommnisse oder Herzanfallsleiden verursacht sein, sollte nach einem Selbsttest und vor einer Behandlung ein ausführlicher Check und Test zur Erektilen Dysfunktion beim Arzt vorangehen. Dieser überprüft die Funktion des Schwellkörpers auf organische Defekte. Über Nervenfasergeflechte in der Nähe der Prostata erreicht der Erregungsimpuls den Penis und führt zur Erektion. Dieser Vorgang kann durch Vielerlei gestört sein. Der Arzt wird Dauer und Häufigkeit der Störung erfragen und die korrekte Behandlung bestimmen. Auch kann er einordnen, welches Therapeutikum bei einer medikamentösen Behandlung der Erektilen Dysfunktion sinnvoll ist. Zur Auswahl stehen u. a. : Cialis, Levitra, Tadalafil oder Vardenafil.