Symptome und Ursachen für Impotenz – Welche Medikamente wirklich heilen

Starker-mann > Blog > Erektile Dysfunktion > Symptome und Ursachen für Impotenz – Welche Medikamente wirklich heilen

Laut Statistik leiden etwa 4 bis 6 Millionen Männer in Deutschland daran. Bereits jeder 10. Mann mit 40 Jahren und jeder 3. ab 60 Jahren ist betroffen. Männer leiden häufig im stillen Kämmerlein, bevor sie Hilfe suchen. Erektionsstörungen umgehend behandeln und das richtige Verhalten bei Impotenz sind besonders bedeutsam. Auch eine wirksame Selbsthilfe mit Recherche in einem einschlägigen Mitbetroffenen-Forum ist möglich. Schnell werden dann Medikamente gegen Impotenz ins Spiel gebracht. Wir zeigen, was hilft gegen Erektionsstörungen und was man dagegen machen kann. Wie man sie heilen kann, ist allerdings ein ausführlicheres Thema.

Impotenz Definition – Ist die Krankheit heilbar?

Relativ ungenau wird die Begriffsdefinition von Impotenz artikuliert. Was genau ist Impotenz und woher kommt der Ausdruck? Vom Unvermögen zur Fortpflanzung (Impotentia generandi) und Unvermögen der Beischlafausübung (Impotentia co eundi) wird kaum unterschieden. Genauer ist der Begriff Erektile Dysfunktion. Von einer Erektilen Dysfunktion spricht man, wenn innerhalb von 6 Monaten zwei Drittel der Versuche, eine Erektion (Gliedversteifung) zu erzeugen, fehlgeschlagen sind. Bei Wikipedia finden sich weitere Begriffserläuterungen, historisch und aktuell. Erektionsstörungen sind ein Frühwarnzeichen für drohende Herz-Kreislauferkrankungen.

Was ist Impotenz und wodurch sie beim Mann entsteht

Altersbedingte Erektionsstörungen sind hauptsächlich durch Durchblutungsstörungen (Arteriosklerose) bedingt. Erektionsstörungen durch eine Arterioskleroseerkrankung treten vor allem bei Männern ab 50 Jahren auf. Meist wird die Erektion in der Verlaufsentwicklung weicher, bevor Probleme auftreten. Die Ausdehnung (Tumeszenz) der Schwellkörper wird durch ihre Bindegewebshülle begrenzt. Gemeinsam mit dem Zu-und Abfluss des Blutes bestimmt es die Rigidität der Erektion. Liegt eine Rigiditätsstörung vor, bemerken Betroffen erste Probleme.

Gründe bei jungen Männern sind weniger arteriosklerosebedingte Erscheinungen, sondern durch Stress oder durch Übergewicht und Bewegungsfaulheit ausgelöste Erektionsschwierigkeiten. Auch nach einer Sterilisation oder einer Vasektomie können diese auftreten. Eine fortschreitende Diabetes begünstigt ebenfalls sexuelle Impotenz.

Psychische Gründe, Rauchen und übermäßiger Alkohol-Genuss können Gründe für Erektionsstörungen sein. Auch medikamentöse Nebenwirkungen können Impotenz verursachen. Besonders häufig treten diese bei der Einnahme von Betablockern auf. Dieses sind Blutdruck Medikamente, die erhöhten Blutdruck senken. Im Alter werden häufig Betablocker eingenommen, die bestehende körperliche Einschränkungen oftmals verstärken.

Macht zu viel Porno-gucken impotent?

Gerüchte, dass Erektionsstörungen durch Selbstbefriedigung oder den Genuss von Pornos auftreten, ist Humbug. Im Gegenteil, regelmäßiger Pornokonsum trägt zur Erhaltung der sexuellen Errigierbarkeit bei und kann wirksames Penistraining sein. In Tests lässt sich im Rahmen der Selbsthilfe selbstmedikativ testen, ob die Erektionsfähigkeit stets gleich bleibt oder sich verbessert.Auch ein Rauchstopp kann schnell positive Ergebnisse zeigen.

Führt Alkohol zu Impotenz? Häufige Symptome und Ursachen

Akuter Alkoholkonsum ist Hauptrisikofaktor für die Verminderung der Erektionsfähigkeit. Selbst bei geringen Blutalkoholspiegeln kommt es bereits zu Einschränkungen. Ab einem Blutalkoholspiegel von 0,5 Promille ist die Erektionsfähigkeit leicht eingeschränkt. Das entspricht 0,5 l Biergetränk, 0,25 Rotwein oder Weißwein oder 40 dl Schnaps. Alkohol stimuliert die Prolaktinproduktion, ein weibliches Hormon, welches für die Milchbildung verantwortlich ist. Prolaktin verursacht eine Unterdrückung des Penisreflex. Penisreflexschwierigkeiten führen unmittelbar zu Erektionsschwierigkeiten. Chronischer Alkoholkonsum führt häufig zu chronischen Erektionsproblemen. Eine sichere Promillegrenze kann nicht genannt werden, auch wenn Sexualexperten und Sexualmediziner davon ausgehen, dass Kleinstalkoholmengen sogar einen positiven Effekt auf die Erektionsfähigkeit haben können. Alkoholabstinenzler berichten daher statistisch gesehen weniger über Erektionsstörungen.

Wirksame rezeptpflichtige Medikamente gegen Erektionsstörungen

Behandlungsmöglichkeiten gegen Erektionsstörungen durch Arteriosklerose und andere Auslöser sind vielfältig. Am häufigsten werden Potenzmittel mit den Wirkstoffen Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil verwendet, die unter den Markennamen Viagra, Cialis und Levitra vertrieben werden. Ein beliebtes ausländisches Potenzmittel ist Kamagra, welches ebenfalls Sildenafil enthält. Ist Impotenz damit heilbar? Heilen können Tabletten für Impotenz nicht, aber wirksam behandeln und zu mehr Zufriedenheit beim Sex führen. Nehmen Sie unbedingt Abstand von nicht zugelassenen Mitteln. Häufig enthalten diese lediglich Mehl, Backpulver, Kartoffelstärke oder sogar schädliche Stoffe, die ungeprüft großen Schaden anrichten können.