Erektile Dysfunktion – welche Therapie- und Behandlungsmethoden helfen

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Volkskrankheit Impotenz: Häufig unterschätzt, betrifft die Krankheit zwischen vier bis sechs Millionen Männer in Deutschland. Eine der beliebtesten medizinischen Journale, die Apotheken Umschau, berichtet regelmäßige über neue Medikamente gegen Erektionsstörungen und was man gegen deren Aufkommen tun kann. Ob psychische Belastungsüberreizung, anatomische Störungen, als Nebenwirkungen durch Medikamente oder, und dieses ist am häufigsten, durch Durchblutungsstörungen verursacht. Fand eine Prostatektomie statt, bedingt auch diese Erektionsstörungen. Nur was hilft bei Erektionsstörungen? Behandlungsmethoden sind lange Teil von weltweiten Forschungsbemühungen. Und schon die alten Römer und Griechen berichteten in alten Schriften von allerlei Hilfsmitteln zur Behandlung der männlichen Schwäche.

Medikamente und deren Einsatzweise gegen Erektile Dysfunktion

Spricht man von Erektionsstörungen, kommen schnell die Begriffe Viagra, Cialis oder Levitra auf, welche Tabletten im Einsatz gegen Erektile Dysfunktion sind. Diese gängigen PDE-5-Hemmer stellen den Erkenntnisdurchbruch bei der Erektilen Dysfunktion dar und machen die Krankheit durch diese Tabletten nahezu heilbar. Aber schauen wir uns an, welche Therapiegestaltungsmöglichkeiten es noch gibt.

Therapie für Impotenz: Medizinische und psychotherapeutische Ansätze

Je nach Ursache einer Impotenz gibt es verschiedene Behandlungsmethoden, die Erektionsstörungen beheben. Rezeptfreie Medikamente können ebenso behilflich bei Erektiler Dysfunktion sein, wie rezeptpflichtige Tabletten. In großen Städten wie Hamburg, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln oder München finden sich zahlreiche Urologen, die auf Erektionsstörungen spezialisiert sind. Hier kann der Ursache für die Erektile Dysfunktion auf den Grund gegangen werden. Häufig sind auch Verhaltens- und Gesprächstherapien sinnvolle Maßnahmen gegen Erektionsstörungen, die nicht anatomischer Natur sind. Eine Leitlinie für die Behandlung von Erektiler Dysfunktion gibt es nicht. Daher ist ein guter Arzt mit ausreichend Erfahrung empfehlenswert.

Welche Tabletten kommen bei der Behandlung Erektiler Dysfunktion zum Einsatz?

Die bekanntesten Medikamente gegen die Erektile Dysfunktion sind Potenzmittel mit PDE-5-Hemmern. Heute gibt es neben Sildenafil weitere Phosphodiesterasehemmer, die Anwender nutzen können. So sind beispielsweise auch Tadalafil oder Vardenafil beliebte Pillen für Erektionsstörungen. Sie werden auch für eine Behandlung nach einer Prostatektomie eingesetzt, nach der häufig Erektionsstörungen auftreten.

Markenmedikamente unterliegen eine gewisse Zeit dem Patentschutz. Danach dürfen auch andere Breitenbandhersteller ein Medikament mit dem gleichen Wirkstoff auf den Markt bringen. Für Viagra gibt es zahlreiche Generika auf dem Markt, darunter auch ausländische Generikaprodukte wie das beliebte Kamagra.

Die Rolle von Betablockern bei Impotenz

Betablocker, auch Beta-Rezeptorenblocker oder Beta-Adrenozeptor-Antagonisten vermindern im Körper die Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin. Das erste ist ein Stresshormon, das zweite der Neurotransmitter. Betablocker werden eingenommen, um den Aterienblutdruck und die Ruheherzfrequenz zu senken. Deshalb werden sie bei vielen Krankheitsbildern wie Bluthochdruck oder koronaren Herzkrankheiten, Herzschwäche oder tachykarden Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Dabei sind Rezeptorenblockerpräparate immer problembehaftet, da sie an Rezeptoren im ganzen Körper andocken können. Hypertoniker leiden häufig unter Erektionsstörungen.

Warum verursachen diese Medikamente Impotenz und wie geht man damit um?

In Deutschland sind ß-Blocker die nahezu am häufigsten eingesetzten Medikamente. Sie werden häufig zur Migräneprophylaxe und bei Phäochromozytomen und Glaukomen eingesetzt. Bekannte Betablocker sind Propanolol, Metoprolol, Atenolol oder Bisoprolol, die in selektiv und nichtselektive Betablocker unterteilt werden. Nichtselektive Betablocker (Beta-2) wirken sowohl auf die Herzleistung (Herzkraft und Herzfrequenz), als auch auf die glatte Muskulatur. Bei Hypertoniepatienten konnte außerdem festgestellt werden, dass zwar die Erektionsfähigkeit abnimmt, mitunter die sexuelle Vorstellungskraft durch Betablocker sogar angeregt wird. Propoanololpräparate und Bisoprololpräparate werden häufig verschrieben.

Betablockerpräparate haben weiterhin eine gefäßerweiternde Wirkung, was dazu führt, dass diese häufig zu Impotenz führen. Werden Betablockerpillen eingenommen, können Erektionsstörungen darauf zurückführbar sein. Nach einer wissenschaftlichen Arbeit von A. Silvestri, E. Cerquetani et al. (European Heart Journal, 2003) werden sexuelle Probleme im Zusammenhang mit der Therapie mit ß-blockern häufig mit dem Bewusstsein der Patienten für Nebenwirkungen in Verbindung gebracht und sind psychologischer Natur. Sildenafilcitrat und Placebo waren gleichermaßen wirksam bei der Umkehrung der Erektilen Dysfunktion.