Erektile Dysfunktion – Hausmittel, Ernährung und Verwendung von Arginin

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Die Erektile Dysfunktion betrifft Männer jeden Alters. Besonders sind Männer ab 40 betroffen. Unter ihnen leidet jeder 10. Mann an Erektionsstörungen. Bei Männern über 60 Jahren ist es bereits jeder 3. Mann. Am häufigsten sind Durchblutungsstörungen für Erektionsprobleme verantwortlich. Seit etwa 20 Jahren gibt es wirksame Medikamente, die Erektionsstörungen behandeln können. Pflanzliche Medikamente interessante Möglichkeiten, um Impotenz zu regulieren.

Können körperliche Ursachen ausgeschlossen werden, vermögen Dopaminpräparate die sexuelle Anregbarkeit im Gehirn zu vergessen. Dopamin-Agonisten wirken direkt auf den Hypothalamus und verstärken die sexuelle Stimulation.

Natürliche Hausmittel und nichttraditionelle Medizin zur Behandlung von ED

Die Naturheilkunde und Naturheilmittel bilden vorzügliche Chancen, um Erektile Dysfunktion zu verbessern. „Hilf dem Körper sich selbst zu helfen“, lautet das Motto der Naturheilkunde. Ganz natürlich werden körperliche Prozesse unterstützt und der Körper in die richtigen Bahnen geleitet. Aber auch verhaltenstherapeutische Ansätze wie Tantra oder Übungen der Tantramassage und händische Praktiken mit einer Pumpe können Linderung bringen. Thema der Physiatrie ist außerdem die Akupunktur, die sich positiv auf das Körpergleichgewicht auswirken und demnach Erektionsstörungen verbessern soll.

Erektile Dysfunktion – Welche Ernährung eignet sich am besten?

Neben der klassischen schulmedizinischen Therapie über Potenzmittel gibt es zahlreiche naturheilkundliche Ansätze, die Linderung versprechen. Einige stellen wir ihnen hier vor.

„Du bist, was du isst.“ – nicht umsonst wird nährstoffreicher Ernährung viel Heilungspotential zugesprochen. Dieses gilt genauso für ernsthafte Erkrankungen, die mit den richtigen Wirkstoffen positiv beeinflusst werden können. Bei Impotenz können beispielsweise Lebensmittel helfen, die durchblutungsfördernde Anthozyane enthalten. Diese sind vor allem in blau-rotem und rotem Gemüse und Obst wie Blaubeeren, Brombeeren, roten Zwiebeln, Rotkohl (Blaukraut), aber auch in Knoblauchzehen enthalten. Die mediterrane Küche enthält viele anthozyanreiche Lebensmittel, die Erektionsstörungen langfristig verbessern können.

Ginseng ist ein weiterer Nährstoff, der sich gefäßerweiternd auswirken kann. Ein Ginsengpräparat steigert die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO), welches Blutgefäße weitet.

Behandlungsansätze Erektile Dysfunktion – L-Arginin und Citrullin

Den Aminosäuren Arginin und Citrullin wird sowohl von Naturheilkundlern als auch Medizinern eine helfende Wirkung bestätigt. Diese beruht auf der gefäßerweiternden Wirkung. Die semi-essentielle Aminosäure L-Arginin hat ihren Namensursprung von ihrer Bezeichnung als Silber-Salz und ist die stickstoffhaltigste aller Aminosäuren in unserem Körper. Citrullin hat seinen Namen von der Wassermelonenpflanze, in der es in einer hohen Konzentration enthalten ist. In großen Mengen kommen sie vor in Buchweizenkörnern, Erbsen, Mandeln, Thunfisch, Linsen, Hähnchenbrustfilet, Hühnerei, Kürbiskernen, Pinienkernen, Kuhmilch, Lachs, Walnüssen und Schweinefleisch. Wird eine substanzielle Menge an Arginin und Citrullin zugeführt, verbessert sich der Blutfluss. Vor allem die Gabe in Verbindung mit Vitamin B6 und B12, Vitamin D, Vitamin E und Folsäure scheint das Präparat gut zu wirken. Es kann dadurch eine signifikante Blutdrucksenkung festgestellt werden. Argininpräparate und Citrullinpräparate sind der Wirkung von Viagra sehr ähnlich und helfen bei der natürlichen Bekämpfung von Erektionsstörungen.

Andere Therapieansätze

Neben der Ernährung können weitere Therapieansätze verfolgt werden. So versprechen die Elektrotherapie, die Vakuum-Therapie als auch die Stoßwellentherapie gute Fortschritte bei Erektionsproblemen.

Beim Vakuumtherapieansatz wird mithilfe eines Zylinders ein Unterdruck aufgebaut, der eine passive Blutfüllung des Schwellkörpers ermöglicht. Wird ein Gummiring (Cockring) platziert, kann die Erektion danach aufrechterhalten werden. Der Elektrotherapieansatz arbeitet mit schwachen Elektroimpulsen, die die glatten Muskelzellen anregen sollen.

Der Stoßwellentherapieansatz zielt auf die Ausschüttung von Wachstumsstoffen ab, die die Blutgefäße im Penis von innen heraus stärken und eine gesunde Durchblutung ermöglichen.